9.
Worauf muss ich bei der Fellpflege achten, damit mein Hund
dabei nicht
leiden muss?
Bitte achten Sie beim Kauf von Metallbürsten und Kämmen
immer darauf, dass diese keine scharfen Grate an den
Drahtenden oder Zinken haben. Streichen Sie am besten diese
Arbeitsmittel mit dem gleichen Druck, mit dem Sie
Ihren Hund bürsten oder kämmen würden, über Ihren Unterarm.
Wenn Sie merken, dass das schmerzhaft ist oder Kratzer
verursacht, kaufen sie die Bürste nicht. Denn diese
Schmerzen müsste Ihr Hund sonst ertragen! Wenden Sie sich
an den Verkäufer.
Wenn Sie Filz entdecken, bitte fangen sie gar nicht erst
an, diesen heraus zu bürsten!
Bei leichten Verfilzungen mag das gerade noch gehen, in dem
man diese mit den Fingern vorsichtig aus einander zieht.
Bei stärkeren Haarverklumpungen ist die Schere das einzige
Mittel. Denn selbst wenn man die Haare mühselig auseinander
ziehen würde… Diese Haare sind in ihrer Struktur zerstört
und der Hund hat ohne Zweifel Schmerzen bei dieser
Prozedur!
LASSEN SIE ES ALSO GAR NICHT
ERST SO WEIT KOMMEN !
Deshalb mein Rat: Der Hund muss nicht jeden Tag
gebürstet werden.
Das gründliche Bürsten und Kämmen Stück für Stück bis
auf den Haaransatz 2 – 3 mal in der Woche ist
ausreichend und beugt genügend Verfilzungen vor.
Kletten, Kaugummi, Harz oder Ähnliches sofort aus dem Fell
schneiden.
Bei langhaarigen oder lockigen Hunden (Pudel ausgenommen):
Nach dem Waschen eine Nerzöl-spülung verwenden, das Fell
nach kurzer Frottierung nass durchbürsten, bevor sie fönen.
Bitte das Fell nur ausdrücken, nicht trocken rubbeln!
Dabei würden wieder Verfilzungen entstehen.
Beim Fönen regelmäßig kontrollieren, dass die Fönluft nicht
zu heiß wird, den Fön am besten auf mittlere Stufe stellen.
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